Via Aurélia Via Appia Via Domiziana

Nachfolgend unsere ersten Gedanken zu dieser Italienreise,
auf die wir uns heute bereits sehr freuen:

Nicolette und ich möchten endlich  wieder einmal für 14 Tage mit unserem SLK-Roadster in Richtung Süden reisen.

Aktualisiert am 11.05.2022

Die Reiseroute wird uns voraussichtlich via BRENNER PASS über die italienischen Autobahnen nach BRESSANONE, BOLZANO, ROVERETO, VERONA und MANTOVA führen. Hier verlassen wir kurzfristig die Autobahn und cruisen über die SS-343 nach PARMA. Dort fahren wir wieder auf die Autobahn auf und erreichen wenig später LA SPEZIA und PISA.

Ab sofort bewegen wir uns nur noch auf den historischen Spuren der Etrusker und Römer, so wie ich es an gleicher Stelle schon
vor vielen Jahren mit meinem Vater tun durfte.

In PISA verlassen wir die Autobahn und cruisen auf der sehenswerten und wunderschönen VIA AURÉLIA ETRUSCA entspannt nach Süden und erreichen am späten Nachmittag  CASTIGLIONE della PESCAIA , ein sehr altes und malerisches Fischerstädtchen, das seinen Ursprung bis in die Zeit der ETRUSKER zurückverfolgen kann, als nicht nur dort noch niemand von den Römern sprach. CASTIGLIONE della PESCAIA liegt am südlichen Rand der westlichen TOSKANA direkt am Mittelmeer, gegenüber der ISOLA d' ELBA, und bedeutet gleichzeitig die Einfahrt in die Region der MAREMMA.

Hier werden wir ein paar Tage bleiben und uns die Region eingehend ansehen, Tagestouren fahren und dies mit unserem kulturellen Wissensdurst verbinden. - Mein erworbenes großes Latinum und meine humanistische Schulbildung werden mich sicherlich wieder grüssen.

Wenige Tage später cruisen wir an der Küste entlang in Richtung Süden und befahren die VIA AURÉLIA in Richtung OSTIA. Kurz hinter OSTIA führt uns die Route ein wenig von der Küste fort ins Landesinnere, und wir stossen direkt auf die VIA APPIA (NUOVA), die uns schnurgerade von ROMA kommend durch die Region LATINA nach TERRACINA bringt.

Hier werden wir wieder ein paar Tage bleiben und am Fuss des MONTE SAN ANGELO wohnen, auf dessen Plateau die Ruine des TÉMPIO di GIOVE ANXUR auf die Stadt und auf den GOLFO di GAETA blickt. Als 17jähriger Heranwachsender habe ich den schicksalsträchtigen Berg mit meinem italienischen Freund Bruno von der Seeseite her bestiegen. - Die Altstadt von TERRACINA ist wirklich einen Besuch wert.

Tagestouren werden uns in die Region führen, und wir werden historische Seeräubernester besuchen, die nur zu Fuss zu erreichen sind und auf Säulenfelsen liegen.

Die beiden letzten Tage vor unserer Rückkehr nach Deutschland verbringen wir in BAIA DOMIZIA und gehen am Abend am langen und breiten Sandstrand spazieren. Dieser kleine Badeort am GOLFO di GAETA liegt fast exakt in der Mitte zwischen TERRACINA und NAPOLI und bietet sich regelrecht an, von dort Tagestouren und Ausflüge (mit geschichtlichem Hintergrundwissen) zu unternehmen.

Und wenn die Zeit mitspielt und wir die Gelegenheit haben, dann werden wir die Küste bis kurz vor NAPOLI auf der VIA DOMIZIANA befahren und uns den VULCANO di SOLFATARA ansehen; man kann in den Vulkan hineingehen. Im Vulkan befand sich schon vor vielen Jahren ein Campingplatz, was für mich damals sehr erstaunlich war, da es dort nicht gerade wenig nach Schwefel roch, je nach Windrichtung.

Ich möchte doch noch einmal sehen wie es heute dort aussieht, und "wie der kleine Bruder des VESUVIO" sich gegenwärtig benimmt.

Die Rückreise nach Deutschland nehmen wir ausschliesslich über die Autobahnen in Angriff, so dass wir mit Fahrerwechsel und mit einer zusätzlichen Übernachtung in zwei Tagen wieder bequem zu Hause sein können.

Wir werden Ende September oder Anfang Oktober eines Jahres diese Tour fahren;
wir starten also erneut zu einer unserer traditionellen Autunno-Tour .